08. März 2017

Präses Rekowski bittet um Spenden gegen den Hunger von Stadtbewohnern


In der Passionszeit lenkt Manfred Rekowski, Präses der rheinischen Kirche, den Blick auf die Hälfte der Weltbevölkerung, die in Ballungszentren wohnt. Knapp vier Milliarden Menschen leben heute in Städten, bis 2050 werden es 6,4 Milliarden sein, betont Brot für die Welt,das Entwicklungswerk der EKD.

„Es stellt eine große Herausforderung dar, diese Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner mit gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen, vor allem in den Ländern des Südens“, schreibt Rekowski in einem Brief an die 704 rheinischen Kirchengemeinden. Dort könnten sich viele Menschen nur billigste Lebensmittel leisten. „Die Menschen sind zwar satt, werden aber durch diese Art der Ernährung krank. Das betrifft besonders Kinder, die dadurch in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind“, so Rekowski.  

Gesundes Essen sollte kein Luxus sein. Darum setzt Brot für die Welt einen Schwerpunkt auf die Ernährung von Menschen in Städten und Megastädten weltweit. Präses Rekowski nennt in seinem Schreiben ein Beispiel aus dem Süden Brasiliens: „Hier hat Brot für die Welt geholfen, ein Netzwerk von ökologisch arbeitenden Betrieben aufzubauen, die städtische Schul-Kantinen und Kindergärten mit gesunden Lebensmitteln versorgen.“ Ein weiteres Beispiel kommt aus Togos Hauptstadt Lomé: Dort fördert Brot für die Welt die Vermarktung regionaler Produkte, auch um Kleinbauern ein geregeltes Einkommen zu ermöglichen.

„Jede Gabe in der Kollekte, jede Spende, jedes Gebet kann zum Segen werden“, ermuntert Präses Rekowski dazu, die Arbeit von Brot für die Welt in den kommenden Wochen besonders zu unterstützen.

Das Dossier „Wer ernährt in Zukunft die Städte?“ mit Informationen und Material zur Aktion „Satt ist nicht genug“ des Hilfswerks Brot für die Welt gibt es hier.      





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