08. September 2017

Ostafrika: Starke Hilfe für eine vergessene Katastrophe


Die Spenden-Verdoppelungsaktion für die Hungerhilfe in Ostafrika ist ein großer Erfolg. Genau 592.763,25 Euro wurden bislang von mehr als 1100 Privatpersonen, Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen gespendet.

Mit den Geldern können die Diakonie Katastrophenhilfe und die Kindernothilfe vor Ort in Somalia, Äthiopien, Kenia und dem Südsudan dringend notwendige Hilfsmaßnahmen anbieten.

„Mit so einer überwältigenden Hilfsbereitschaft für die Opfer einer eher vergessenen Katastrophe hatten wir nicht gerechnet“, zeigt sich Manfred Rekowski, Präses  der  Evangelischen Kirche im Rheinland, positiv überrascht. Seine Amtskollegin der Evangelischen Kirche von Westfalen, Präses Annette Kurschus, bedankt sich für das Engagement: „Ich bin sehr dankbar dafür, wie sich Privatpersonen, Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen engagiert haben. Das zeigt: Christliche Nächstenliebe kann auch jenseits der großen medialen Präsenz angesprochen werden.“

Neben Kirchengemeinden und  Privatpersonen folgten auch zahlreiche diakonische Einrichtungen und ihre Mitarbeitenden  dem Spendenaufruf. Das Engagement war vielfältig: So wurden zum Beispiel bei einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst, bei einem Vortrag von Eugen Drewermann, auf einem Straßenfest und bei Jubiläumsfeierlichkeiten einer regionalen Diakonie Spenden gesammelt.

Ende Juni hatten die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe und ihr gemeinsames Diakonisches Werk zu einer Spenden-Verdopplungsaktion aufgerufen, um dringend notwendige Hilfen für die Hungernden im Osten Afrikas zu ermöglichen. Bis zu einer Spendenhöhe von 100.000 Euro versprach das Diakonische Werk die Hilfsgelder zu verdoppeln. Diese Summe war schon nach zwölf Werktagen erreicht.

Die beiden beteiligten Hilfsorganisationen Diakonie Katastrophenhilfe und Kindernothilfe engagieren sich seit längerem in der Region Ostafrika und werden die Spendengelder zügig in Hilfsmaßnahmen umsetzen. Die Kindernothilfe ist schwerpunktmäßig in Somaliland aktiv und versorgt dort mehrere hundert Menschen mit Trinkwasser und Nahrung und sorgt mit Hygieneschulungen dafür, dass lebensbedrohliche Infektionen vermieden werden. Die Diakonie Katastrophenhilfe wird die Spenden im Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien einsetzen. Dort versorgt sie Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und sauberem Trinkwasser. Neben der Nothilfe geht es auch hier um Vorsorge. Es werden Maßnahmen unterstützt, die eine Landwirtschaft trotz schwieriger klimatischer Bedingungen möglich machen.

 

Spendenkonten:

Weitere Spenden für die Hungerhilfe in Ostafrika der Diakonie Katastrophenhilfe und der Kindernothilfe sind notwendig und hoch willkommen.

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin: Evangelische Bank (IBAN: DE6852 0604 1000 0050 2502, BIC: GENODEF1EK1), Stichwort: Verdoppelungsaktion Afrika

Kindernothilfe: Bank für Kirche und Diakonie eG (IBAN: DE96 3506 0190 0000 9779 77, BIC: GENODED1DKD), Stichwort: Verdoppelungsaktion Afrika





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