12. September 2020
Michael Schäfer zu einem aktuellen Thema:

Unsere Erde?


Die Erde ist des Herrn‘, lese ich in der heutigen Losung.

Und bedenke mein Leben.

Manchmal spüre ich, dass ich so lebe, als wäre es meine Erde oder gar als hätte ich wie es die Schauspielerin Jane Fonda ausgedrückt hat ‚noch eine zweite Erde im Kofferraum‘.

Vielleicht muss ich, müssen wir noch lernen, was das wirklich bedeutet, dass diese Erde dem Herrn gehört. Wir haben sie nämlich weder von unseren Nachkommen noch von sonst wem geliehen. Sie wurde uns nach dem Zeugnis der Bibel anvertraut, um sie zu bebauen und zu bewahren. Wir dürfen auf ihr leben und wir dürfen unser Leben genießen. Wir dürfen mit ihr arbeiten und von ihren Erträgen leben. Wir dürfen sie genießen, aber nicht zerstören.

Und wir dürfen die Geschöpfe Gottes nicht vergessen, die nicht genießen können. Weil sie nicht Teil haben dürfen an den Gütern dieser Erde, weil sie Opfer sind einer menschenverachtenden Politik, in Flüchtlingslagern oder Hungergebieten, in Kriegsgebieten oder Staaten, in denen Unrecht normal ist.

Und wir dürfen die Geschöpfe nicht vergessen, deren Leiden wir hinnehmen und immer mal wieder verlängern. So soll das Küken schreddern auf jeden Fall weitergehen bis Ende 2021, die Haltung der Sauen im Kastenstand bis 2028. Von Tiertransporten oder Kastrationen ohne Narkose nicht zu reden.

Die Erde ist des Herrn – und sie gehört niemandem sonst.

 

Losung für Samstag, den 12.9.2020:

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1

So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise. Epheser 5,15

 

 

In Gesangbuch steht ein Lied zu unserer Losung (eg 677)

1. Die Erde ist des Herrn.

Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben.

Drum sei zum Dienst bereit,

gestundet ist die Zeit, die uns gegeben.

3. Geh auf den andern zu.

Zum Ich gehört ein Du, um Wir zu sagen.

Leg deine Rüstung ab.

Weil Gott uns Frieden gab, kannst du ihn wagen.





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