25. September 2026

Vernissage der Ausstellung "Sport und Inklusion" in Bischmisheim


Die Special Olympics im Saarland sind vorbei – das Thema Inklusion bleibt. Bei den Tagen der bildenden Kunst am Wochenende vom 26. und 27. September macht die Wanderausstellung „Sport und Inklusion“ Station in der Bischmisheimer Schinkelkirche. Rund 40 Gemälde und Fotografien zeigen, wie sich 16 Künstlerinnen und Künstler mit Sport, Teilhabe und Inklusion auseinandersetzen. Je acht von ihnen leben mit und ohne Behinderung.

Entstanden ist die Ausstellung aus Anlass der Special Olympics. Die Künstlergruppe Schinkelkirche Bischmisheim hat sie gemeinsam mit Mitgliedern der Lebenshilfe Saarbrücken initiiert. Ihr Anliegen: Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung soll nicht beim Sport enden. Auch die Kunst biete Raum für Selbstbestimmung, Ausdruck und Begegnung.

Die Künstlergruppe Schinkelkirche Bischmisheim versteht die Kunst von Menschen mit Behinderung ausdrücklich als Bereicherung und hat deshalb die Initiative ergriffen, ihre künstlerische Teilhabe zu ermöglichen. Die Gruppe wurde vor 16 Jahren unter dem Dach der Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim gegründet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 25. September, um 18 Uhr in der Schinkelkirche (Kirchstraße 1a, 66132 Saarbrücken). Zu sehen ist sie am 26. und 27. September, am Samstag von 11 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Im Dezember findet die Wanderausstellung ihren Abschluss in der Bosener Mühle.



Die Künstlergruppe Schinkelkirche Bischmisheim, vor zehn Jahren mit dem Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirchen im Saarland ausgezeichnet, erstellt jedes Jahr eine Ausstellung zu einem vorher gemeinsam festgelegten Thema, nur unterbrochen in der Zeit der Corona-Pandemie. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist – bei aller weltanschaulichen Unterschiedlichkeit der einzelnen Künstler – die Bereitschaft, Themen zu erarbeiten, die auch aus dem gesellschaftlichen, spirituellen oder kirchlich-religiösen Umfeld stammen können. Dabei ist die Schinkelkirche in Bischmisheim der angestammte Ausstellungsort.





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